14 Online Casinos an einem Tag getestet

Auf die Idee kam ich durch folgendes Gedankenspiel:  Man melde sich in zehn verschiedenen Online Casinos an und versuche jeden Tag nur 10 Dollar je Casino zu gewinnen. Bei 25 Spieltagen macht das 10 x 10 x 25 x $/DM-Kurs (rechnen Sie selbst).   So glatt wird es allerdings nicht durchweg laufen, weil man nicht in jeder Partie ins Plus kommen wird. Es wird aber sicher besser funktionieren, als wenn man in nur einem Online-Casino auf Zielwert $100 pro Tag spielen würde (es sei denn, man macht das auch in zehn Einzelpartien, die zeitlich auseinander liegen).
Am 18.Oktober startete ich einen umfangreichen Test, bei dem ich in zehn Online-Casinos jeweils 5 Dollar gewinnen wollte. Die durchschnittliche Satzhöhe sollte dabei im Bereich von 2 Dollar liegen. Als Strategie kam Tendenzspiel mit flacher Überlagerung und Degression zur Anwendung. Weil es unerwartet gut lief, probierte ich es noch in vier weiteren Online-Casinos. 



Ergebnisse der 16 Partien in 14 verschiedenen Online Casinos

Alle Roulette-Partien wurden am 18.Oktober 2001 gespielt
 Online Casino Erg. in $ Umsatz in $ Satzcoups min.Saldo Zeit (Minuten) Software (Casino) Bonus
  DrHo Lite    + 5   99 27 -36   29  Boss Media   20%
  QueensClub    + 5    8  9 +1    3  Boss Media bis $40
  Geisha Lounge    + 5    7  6  0    4  Golden Palace 100%
  Casino Club    + 5   13  6 -2   13  Boss Media  $25
  Atlantic Casino    + 5   37 12 -8   25  Boss Media bis $75
  Gold Club     + 5     9  3 -2   24  Boss Media  $20
  Webclub*    + 4.8   55 40 -9.68   32  Access  nein
  Global-Player Casinotest    + 5   19  7 -2   16  Global  $30
  Geisha Lounge      + 5   27  9 -3    5  Golden Palace 100%
  Casino-on-Net    + 5   61 19 -14   14  Random Logic   20%
  MiniVegas    + 5    5  3 +2   14  Boss Media   20%
  Lasseters**    + 5.1   23 25 -5   16  Access   25%
  William Hill    + 4.5   26 14 -4   17  Cryptologic  $40
  PlayGate    + 5   28 15 -8   23  Boss Media  $25
  WomansVegas    + 6   41 24 -4   15  Boss Media   20%
  Atlantic Casino    + 6   18  8 +2   10  Boss Media bis $75
    Summe:    + 81,4  476  227 Ø -5,8  260   (Ø 16)

* Umrechnung von ATS (österreichische Schillinge) in USD  (Ergebnis: +72 ATS, Umsatz: 836 ATS)
** von Austral-Dollar in USD umgerechnet  (Ergebnis: +10 Austral-Dollar, Umsatz: 46,08 Austral-Dollar)

 

Grafischer Verlauf der Ergebniskurve (14 Online Casinos Testberichte gesamt)
Online Casinos Testergebnis
senkrecht: Saldo in $        waagerecht: Satzcoup      senkrechte Trennungsstriche zeigen jeweiliges Partie-Ende

 

Online Casino Experiment geglückt, aber es hätte schief gehen können

Wie der Saldoverlauf zeigt, ging es gleich im ersten Online Casino  (DrHo Lite) zunächst heftig abwärts. Es lag daran, dass ich mit zu hohen Sätzen in einen Passe/Manque-Tendenzwechsel geriet  (bis zu $10 gesetzt) und mehrere Verlustsätze in Folge hinnehmen musste.  Beim Stand von -50 $ hätte ich die Partie abbrechen müssen, aber es folgte ein Gewinnlauf mit 13 Treffern in Folge, wobei ich nicht mehr so hoch setzte. Entscheidend war eine stabile Impair-Tendenz, aus der heraus sich eine 14er-Serie bildete. Nach knapp einer halben Stunde war das Ziel von  +5 $ erreicht.

Die nächsten drei Partien verliefen reibungslos.  Queens-Club war eine Sache von drei Minuten. Als Vorlauf verwendete ich die Permanenz der zuvor dort gespielten Partie. Die Wechseltendenz auf den Chancen Passe/Manque setzte sich tatsächlich nahtlos fort. Mit Satzhöhe 1 bis 2 $  war das Gewinnziel nach sechs Coups erreicht.

Ähnlich gut klappte es im Online-Casino Geisha Lounge. Dort hatte ich mich angemeldet, weil es für $100 Einzahlung einen Bonus in gleicher Höhe gibt. Für die Auszahlung des Lockangebotes gilt die Bedingung, dass man 500 Dollar Umsatz machen muss. Für das Plusziel von 5 $  benötigte ich in dieser Partie nur 7 $ Umsatz, auf sechs vorsichtige Sätze verteilt. Nach vier Minuten war die Sache gelaufen. Hilfreich war in diesem Fall auch der Vorlauf von 8 Coups, der zum Partiebeginn bereits zur Verfügung stand.

Auch im Casino Club hatte ich kein Problem bei der Erreichung des Pluszieles. Im Bereich des Französichen Roulette standen zwei virtuelle Tische zur Verfügung, an denen bereits gespielt wurde. Zunächst buchte ich die Permanenz vom Tisch 5 mit. Der Vorlauf ließ keine verwertbaren Tendenzen erkennen. Deshalb wechselte ich zum Tisch 2, an dem bereits drei weitere Teilnehmer spielten. Hier bot sich eine klare Impair-Tendenz an (Vorlauf 17, 13, 6, 9, 34, 23, 17, 21, 4, 27, 3, 25, 13, 15, 34, dann 36  (Verlustsatz auf Impair, -2 $), 11 (Impair-Treffer, +3 $), 35  (Impair-Treffer, +2 $), 24  (Impair-Verlustsatz, -2 $), 31 (Impair-Treffer, +3 $) und 11  (Gewinnsatz auf Impair, +1 $).  Das Gewinnziel wurde erreicht. Das effektive Spiel dauerte etwa 4 Minuten. Mit Vorbuchung dauerte die Roulette-Partie eine knappe viertel Stunde.
Gerade im Casino Club läuft es bei mir besser, wenn ich kurze Partien spiele. Aufgrund von Rückläufen in früheren Partien ist meine dortige Bilanz im Moment negativ, aber es geht in kleinen Schritten aufwärts. Aufgrund der meist hohen Besucherzahl bieten sich oft mehrere offene Tische mit Vorlauf an, zwischen denen man notfalls wechseln kann. Gerade diese Möglichkeit halte ich für sehr wichtig, denn die  traditionellen Spielbanken sind in diesem Punkt bislang noch im Vorteil gegenüber den virtuellen Casinos.

Die nächste Partie spielte ich im Atlantic-Casino. Hier trifft man zu bestimmten Zeiten noch mehr Roulette-Spieler an, als im Casino Club. Die meisten Mitspieler kommen aus Malaysia oder anderen asiatischen Ländern. Die 48 virtuellen Roulette-Tische haben jeweils nur ein Zero, allerdings werden die Einsätze auf den Einfachen Chancen bei Zeroerscheinung nicht geteilt. Mit bis zu $75 bietet das Atlantic-Casino einen ungewöhnlich hohen Bonus an. Dafür muss man allerdings auch $500 einzahlen.  Die erste Partie am 18.10. erforderte 12 Satzcoups und hätte im Gleichsatz eigentlich mit  -2 Stücken geendet. Mit Überlagerungssätzen wurde das Ziel dennoch erreicht.  Die Mitspieler am Multiplayer-Tisch 6 kamen aus Malaysia, Russland und den USA.

Die nächsten beiden Partien spielte ich in etwa zeitgleich. Zunächst startete ich die Software vom Gold Club Casino und zwei Minuten später parallel dazu das Java-Roulette von der Seite webclub.at.  Auf diese Weise konnte die Zeit für das Abwarten der Vorlaufcoups im Gold Club Casino sinnvoll genutzt werden. Im Webclub begann ich zunächst mit Minimum-Sätzen von je 2 ATS, um die Permanenz weiter laufen zu lassen. Die Satzhöhe war so gering (umgerechnet etwa 0.28 DM), dass in der Saldografik keine Bewegung zu erkennen ist (siehe im Bereich Coup 71). Als sich erste Tendenzen abzeichneten, wurden die Einsätze bis auf maximal 100 ATS (ca. 14 DM) gesteigert.  Wie so oft gab es auch diesmal einen schwierigen Partie-Verlauf. In den letzten 16 Coups gelang der Einstieg in eine lupenreine Rot-Tendenz (13 Treffer, dazwischen nur 3 x jeweils bei der Schwarz-Nase verloren), so dass das Partieziel von 72 ATS (ca. 10 DM) nach etwa einer halben Stunde erreicht wurde.
Zwischenzeitlich ergaben sich drei Satzsignale im Gold Club Casino (nach einem Vorlauf von 19 Coups), wodurch das Gewinnziel von 5 $ erreicht wurde. Besonderheit bei diesem Casino:  Es wird von der Firma Boss Media selbst betrieben und gilt als eines der renommiertesten Vorzeige-Casinos im Internet. Das Roulette ist mit Doppelzero ausgestattet. An den Multiplayer-Tischen findet man nur selten Mitspieler, die teilweise aus exotischen Gegenden, wie z.B. Grönland und Israel kommen. Die meisten Besucher sind amerikanische Blackjack-Spieler. 

Zwischenbilanz nach 7 besuchten Online Casinos:  ca. +35 $  nach einer Stunde und 48 Minuten (zeitliche Überschneidung mit eingerechnet). Bislang alle Gewinnziele mit fast durchweg sehr kleinen Sätzen erreicht.

Das achte Testcasino an diesem Tag war das Global Player Casino. Dieses Online Casino bietet beste Bedingungen für EC-Systemspieler. Dazu zählen die Multiplayer-Roulette-Tische  (Französisches Roulette, Single Zero mit Teilung), an denen die Permanenz der letzten 14 Coups gespeichert bleibt, selbst wenn alle Mitspieler die Tische verlassen haben. Im Blackjack-Bereich werden diverse Varianten angeboten (u.a. eine  "Ein-Deck"-Version - Cardcounter sollten sich das mal ansehen). Erwähnenswert ist die schnelle Auszahlung der Gewinne.  Am 8.Oktober forderte ich gegen 9 Uhr vormittags den Spielgewinn an. Zuvor wurde der Einsatz zurück auf das Kreditkartenkonto transferiert. Bereits am 17.Oktober, also nach nur 7 Werktagen, traf der Scheck vom Global Player Casino  aus Antigua bei mir ein. Zum Vergleich: Ebenfalls am 8.Oktober hatte ich $190 (davon $90 Gewinn) beim Boss-Casino Pharaoh's angefordert. Bis jetzt (22.10.) kam noch keine Webdollar-Auszahlung aus Antigua.
Zum Spielverlauf:  Die Buchung von zwei Multiplayer-Tischen gleichzeitig ergab zunächst bessere Tendenzsignale am Tisch 1 (Minimum $1). Sowohl Rot, als auch Impair waren bespielbar. Ich setzte beide Chancen, gewichtete jedoch die Impair-Sätze etwas höher. Ausgerechnet auf Pair/Impair kippte die Tendenz jedoch und nur die geringeren Rot-Sätze trafen. Der Saldo schaukelte sich dadurch zunächst etwas nach unten. Zwischenzeitlich gab es ein sehr gutes Satzsignal am Tisch 11 (Minimum $5), so dass ich dort einen Satz auf Rot riskierte. Kurz darauf traf auch ein Überlagerungssatz am Tisch 1. Der Partie-Saldo stand jetzt bei +6 Dollar. Mit dem Überschussgewinn spielte ich weiter, aber der Satz ging verloren. Die Partie endete nach etwa einer viertel Stunde beim angepeilten Ziel von +5 $.

Die neunte Partie spielte ich nochmals im Online-Casino Geisha Lounge.  Es ging mir zunächst darum, weiter Umsatz zu machen, um den $100-Bonus demnächst einlösen zu können. Eine Manque-Tendenz lief derart stabil, dass ich schon nach fünf Sätzen +10 $ gewonnen hatte. Dann gab es einen Rücklauf und ich beendete die Partie beim Stand von +5 $.

Weniger glatt lief es bei Casino-on-Net. Nach einem Kurzvorlauf von acht Coups setzte ich einer vermeintlichen Manque-Tendenz nach, was voll daneben ging. Normalerweise warte ich sonst meist einen Vorlauf von etwa 12 bis 16 Coups ab. Passe-und Manque-Sätze lassen sich bei Casino-on-Net nur mittels Transversalen-Kombinationen realisieren, so man gezwungenermaßen mindestens 3 $ oder ein Vielfaches davon setzen muss. Satzfelder für diese Einfachen Chancen sind im "größten Internetcasino"  nicht vorhanden. Kolonnenfelder wird man ebenfalls vergebens suchen. Nach zwei Minussätzen stieg ich um auf Impair, aber auch diese Tendenz brach im Ansatz zusammen.  Nach Zwischentreffern auf Schwarz gab es noch weitere Fehltreffer, so dass der Saldo bis auf  -14 $  fiel. Die Erholung kam mit der Entstehung von Wechseltendenzen auf allen drei EC-Paaren, wobei ich jeweils nur auf der zuvor favorisierten Chancenseite mitsetzte. Der Wechselcoup zur vorher restanten Chancenseite wurde jeweils ausgelassen.

In den nächsten beiden OC's spielte ich wieder teilweise gleichzeitig bzw. wechselseitig. Da im MiniVegas Casino keine weiteren Teilnehmer Roulette spielten, musste ich einen Tisch neu aufrufen und einige Zeit lang auf einen Permanenzvorlauf warten. Wenn man zwei Runden lang nicht setzt, verliert man den "Sitzplatz" am Multiplayer-Tisch. Die Permanenz setzt sich dann nicht weiter fort. Ich nahm also erneut einen der virtuellen Sitzplätze ein und konnte mich für die Dauer der nächsten beiden Coups dem parallel gestarteten Online-Casino (Lasseters) zuwenden. Um dort den Zahlenvorlauf zu bekommen, setzte ich zunächst so lange im Minimumbereich  (1 Cent), bis sich ein brauchbares Tendenzbild entwickelt hatte. Zwischenzeitlich wechselte ich jeweils kurz zum anderen Online-Casino, um dort den "Sitzplatz" neu aufzurufen.  Nach 14 Vorlaufcoups hatte sich bei MiniVegas eine bespielbare Impair-Tendenz entwickelt. Vorlauf:  8, 3, 19, 27, 15, 2, 23, 4, 7, 25, 19 , 25, 5, 36.  Die dominante Impair-Seite wurde jeweils nur von Pair-Einzelcoups unterbrochen. Im Sinne dieser Tendenz war nun nach der letzten Pair-Erscheinung wieder mit einer Impair-Serie zu rechnen. Es folgten die Zahlen 17, 15 und 31. Nach drei Sätzen auf Impair  (zwei Mal mit 2$, einmal mit 1$), war das Gewinnziel erreicht.    Ich konnte mich nur wieder auf Lasseters konzentrieren, wo die Partie ziemlich durchwachsen begann. Der Saldo schwankte zwischen 1 und  -5 Austral-Dollar.  Ab Coup 17 stabilisierten sich die Tendenzen auf allen drei EC-Paaren, so dass bis zum 25.Coup das Ziel von 10 Austral-Dollar (umgerechnet knapp 5 $) erreicht wurde.  

Das zwölfte Kasino an diesem Tag war das PlayGate Casino. Vier Minuten nach dem Einstieg startete ich außerdem das William Hill Casino. Anfangs wartete ich in beiden Casinos die Vorlaufcoups ab.  Bei William Hill kann man sehr gut fiktiv spielen, weil sich der virtuelle Kessel auch ohne Umsatz in Bewegung setzen lässt. Im Gegensatz zu anderen Cryptologic-Casinos kann man bei William Hill mit nur 1 $ Minimum spielen  (ansonsten 5 $). In den Boss-Casino, wie PlayGate, Casino-Club usw. ist das kundenfreundliche Minimum von 1 $  Standard.  Bei William Hill hatte ich 14 Satzcoups und bei PlayGate 15 Satzcoups und es ging von Coup zu Coup immer hin und her zwischen den beiden Online Casinos.  Bei William Hill nutzte ich eine Passe-Tendenz und bei PlayGate war es eine sehr stabile Pair-Tendenz, die zum Erfolg führte. Fast zeitgleich konnten beide Partien beendet werden.
Kurz vor Schluss verlor ich bei William Hill einen halben Dollar durch Doppelzero  (die Einsätze werden geteilt). Ich gab mich deshalb etwas später mit 4.50 $ zufrieden.

Das 14. und gleichzeitig letzte getestete Casino war WomansVegas.  Mitspieler sind dort selten anzutreffen. Am 18.10. war zum Glück bereits ein Roulette-Tisch mit Vorlauf in Betrieb, so dass ich ohne Wartezeit sofort setzen konnte. Der Saldo schwankte anfangs mehrmals zwischen Null und -3 $, dann führte eine lang anhaltende Schwarz/Rot-Wechseltendenz zu einem ausreichenden Gewinnlauf bis zum Stand von  +6 $.

Letzte Station an diesem Tag war nochmals das Atlantic-Casino. Eigentlich wollte ich dort keine Einsätze mehr riskieren, sondern nur einem dort spielenden Bekannten mitteilen, dass die virtuelle Casino-Tour erfolgreich verlaufen ist. Die Rot-Tendenz am Tisch war jedoch derart ausgeprägt, dass ich es mir anders überlegte. Das war der Vorlauf:  30, 34, 16, 7, 14, 34, 16, 25, 11 (Nase), 21, 19, 9, 13 (Nase), 12, 5, 23.   So ging es weiter (in Klammern jeweils die Ergebnisse der Rot-Sätze):  12  (+2), 8  (Nase abgewartet), 23  (+3), 21 (+1), 13 ( -1),  16 (+2), 27 (abgewartet), 28 (kein Satz), 15 ( -3), 1 (+4), 2 (abgewartet), 8 ( -2).  Beim Stand von  6 $ beendete ich die Partie.  In dieser Partie versuchte ich anfangs, ein höheres Gewinnziel zu erreichen. Wäre ich einige Minuten eher am Tisch gewesen, wäre das durchaus realisierbar gewesen, wie der Vorlauf zeigt. Zuletzt drohte die Rot-Tendenz jedoch zu kippen, was sich durch die typische Tendenzwechsel-Figur andeutete  (dicht aufeinander folgende Zweier-Serien auf der zuvor schwachen Chancenseite).  In diesem Fall war es besser, die Partie abzubrechen.


Fazit

Der Praxistest hat an diesem Tag funktioniert. Der anfängliche Fehlstart bei  DrHoLite.com hatte auch damit zu tun, dass ich anfangs unverhältnismäßig hoch gesetzt hatte. Schade, dass ich in den anderen Online Casinos nicht auf ähnlichem Satzniveau weiter gespielt habe. Dieses Risiko wollte ich jedoch nicht eingehen, da ich mit höheren Einsätzen bisher nicht so konstant gewonnen habe.  Klar ist, dass es nicht an jedem Tag so gut laufen wird.  Wenn sich die Persönliche Permanenz in einer negativen Phase befindet, wird man auch Tage erleben, an denen man immer wieder zur falschen Zeit am falschen Ort spielt. Während einer solchen Pechsträhne kann man mit keinem noch so ausgeklügelten System das Glück erzwingen. Die Ergebnisse vom 18.Oktober verdeutlichen aber, dass man auch mit kleinen Einsätzen und vielen Kurzpartien ein ganz gutes Ergebnis erzielen kann.
Falls Sie im Moment nicht so das richtige Konzept haben oder Verluste vor sich her schieben, probieren Sie es einfach mal aus mit kleineren Gewinnzielen und kürzeren Spielsitzungen. Man sollte es möglichst vermeiden, sich auf zu lang anhaltende Partien innerhalb der gleichen Permanenz einzulassen. Das Casino kann seinen Vorteil immer dann am besten ausspielen.



Tendenz-Verläufe vom 18.10.2001

Alles nur reines Glück gewesen?  Oder gibt es tatsächlich immer wieder gleichartige Tendenzen, die man mit entsprechender Erfahrung und einer nicht ganz starren Satztechnik mit Erfolg bespielen kann?  Die Screenshots der Permanenzanzeigen vom 18.10. sprechen für sich.

Casino Club Casino Club, 16.9. 2001
Tendenz: Schwarz
Online Casino Permanenz im Atlantic Casino Atlantic Casino, 18.10. 2001
Tendenz: Rot und Impair
Webclub Casino Webclub.at, 18.10. 2001
Tendenz: Rot und Impair
Online Casino Permanenz Webclub.at, 18.10. 2001
Tendenz: Rot und Impair
...und es ging so weiter
Global Player Casino Global Player, 18.10. 2001
Tendenz: Rot und Impair
Global Player, 18.10. 2001
Tendenz: Rot weiter intakt
Lasseters Online Casino Australien Lasseters, 18.10. 2001
Tendenz: Schwarz/Rot Wechsel
William Hill Casino, gehört zu einer traditionellen Spielbank-Gruppe in England William Hill, 18.10. 2001
Tendenz: Passe
PlayGate, 18.10. 2001
Tendenz: Pair
WomansVegas, 18.10. 2001
Tendenz: Schwarz/Rot Wechsel

 

Casino-on-Net, 18.10. 2001   Tendenz: S/R Wechsel, Manque

Geisha Lounge, 18.10. 2001
Tendenz: Schwarz (mit Vorsicht)

 

Tipp:  Bleiben Sie bei kleinen Einsätzen

In den traditionellen Spielbanken setze ich durchschnittlich 50 DM. Im Internet riskiere ich deutlich weniger. Die derzeitigen Sicherheitsstandards sind noch nicht völlig optimal. Nach allen bisherigen Erfahrungen ist zwar davon auszugehen, dass es bei den zuvor genannten Online Casinos fair zugeht, aber ich würde dennoch kein zu hohes Risiko eingehen.

Ein Beispiel für eine Situation, in der es mal richtig schlecht laufen kann:

    Diesen Permanenz-Verlauf erlebte ich am 21.10. im Online Casino  Sands of the Caribbean.  Für Plein-Spieler wäre das wohl eine gewinnbringende Sache gewesen. EC-Tendenzspiel geht bei solchen Zero-Ballungen ins Minus. Nur bei relativ hohem Satzniveau könnte man den Zero-Bereich anteilig mitversichern, aber das macht auf Dauer gesehen keinen Sinn.  Bei kleinen EC-Sätzen im Bereich von 1 bis 3 $  sind gleichzeitige Versicherungssätze auf einzelnen Zahlen oder Zahlengruppen nicht möglich, weil die Relation der Satzhöhen nicht passt (Ausnahme: Lasseters mit 1 Cent Minimum). Bei einer Permanenz, wie links dargestellt, würde ich den Tisch verlassen oder einen neuen Vorlauf abwarten.

 

 

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